Weltdiabetestag 14.11.2014
Unsere Veranstaltung findet tagsüber dank der Unterstützung vieler und vor allem durch die"Gastgeber" in der Kaiser Passage in Worms von 10:00 bis 19:00 Uhr statt.  Musikalische Unterstützung durch Ingeborg Henny und am Nachmittag durch Clownin Rosella. Vorab Berichte groß im Nibelungen Kurier und in der Wormser Zeitung.

Dazu gibt es in der Kaiser Passage am 14. November einen bunten Reigen von Ständen mit Informationsmaterialen von Praxen, WoGe und Pharmaunternehmen, Demonstration von Medikamenten und Hilfsmitteln, mit denen eine Unterzuckerung seltener oder gar nicht auftreten. Kostproben verschiedener Lebensmittel und Spezialitäten und Übungen auf dem Barfußpfad und mit einer Sporttherapeutin laden zum Mitmachen ein. Für Kinderunterhaltung ist nachmittags mit der Clownin „Rosella“ gesorgt und Ingeborg Henny stimmt die Besucher musikalisch ein..

Kostenlose Blutzuckermessungen mit dem Clou, dass Testpersonen vorher etwas Süßes essen, um die Auswirkungen zu sehen. Interessant ist dabei dass fast 50 Prozent der an Diabetes Erkrankten nichts von ihrem Leiden wissen.
Der Lions Club Worms unterstützt ein großes überregionales Projekt zur Behandlung von Menschen mit Diabetes in Benin, Afrika mit einer Spende von 1000 Euro. Dazu gibt es weitere aufschlußreiche Informationen.
Am Abend illuminiert die Kaiser Passage ihre Fassade zum Ludwigsplatz im bekannten Blaulicht anläßlich des Weltdiabetestages.

Pressemitteilung zum Weltdiabetestag Worms 2014

Welt Diabetes Tag 2013

Pressemitteilung zum Weltdiabetestag Worms 2013

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Donnerstag, 14.11.2013, Weltdiabetestag als öffentliche Veranstaltung.
Gemäß dem Motto der IDF werden wir „Diabetes Prävention und Aufklärung“ als Leitbild verkünden. Der Oberbürgermeister der Stadt Worms hat die Schirmherrschaft übernommen.
 
Der Veranstaltungort ist der Ludwigsplatz in Worms.
Veranstaltungsbeginn 16:30 Uhr – Veranstaltungsende 20:30 Uhr
 
Teilnehmer sind die Kinderklinik Worms, die Praxis Dres. Hess  und der Lions Club Worms, verschiedene Pharma- bzw. Hilfsmittelfirmen sowie Dia-Expert , Mitterle Fußorthopädie und Carmeliter Apotheke mit ihren Ständen.
 
Es wird die Tanzschule Schmitt-Seehaus eine Darbietung geben, ausserdem der deutsche Vizemeister in der Rock `n Roll Ladiesformation Project X aus Worms.
Der bekannte Koch Herr Andreas Hess wird gesunde Leckereien bieten.
Auf einer Bühne wird die Gruppe Dry Light musizieren. Technik wird von Multimedia gestellt. Zelte sind vorgesehen.
 
Leitfaden wird die für den Weltdiabetestag bestimmte Farbe Blau sein,
Höhepunkt die Illumination des großen Obelisken auf dem Ludwigsplatz wie auch der Fassade der Kaiser-Passage. Die Geschäfte vor Ort werden ebenso blaue Beleuchtung haben.
Es soll öffentlichkeitswirksam ein großer blauer Kreis gebildet werden.
Wir wollen dann blau leuchtende Ballons in den Nachthimmel aufsteigen lassen.

 
Wir hoffen auf vielfältige Unterstützung dieser Veranstaltung !

 
Weltdiabetestag 14.November 2012
Schulung, Aufklärung und Prävention im Fokus



  (adaptiert n. M. Schütt und G. Kirch)
Nach den aktuellen Zahlen leiden mehr als 360 Millionen Erwachsene  weltweit an der Zuckerkrankheit. Bald dürfte fast jeder zehnte Mensch betroffen sein. Schon jetzt entfallen über 20 Prozent der Gesundheitskosten auf die Erkrankung Diabetes mellitus – Tendenz weiter steigend. Mehr denn je kommt es darauf an, Diabetes besser zu verstehen, um gemeinsame Konzepte für die Zukunft zu finden.
 
Es gib die Diabetes Typen 1 und Typ 2, die sich im wesentlich bezüglich der Ursachen, Behandlungsoptionen und gesundheitlicher Risiken unterscheiden. Typ 1 Diabetes beginnt plötzlich, zumeist im Kindesalter, und muss mit dem Zeitpunkt der Diagnosestellung lebenslang mit Insulin behandelt werden.
Typ 2 Diabetes entsteht nicht über Nacht, sondern als Resultat eines jahrelangen Diabetes-fördernden Lebensstiles. Viele Patienten erleiden bereits in dieser Phase oft unbemerkt Komplikationen. Die spätere Behandlung des Zuckers nach Diagnosestellung kann das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen.
Medizinische und sozio-ökonomische Entscheidungen erfordern auf jeder Ebene der Versorgung eine klare Differenzierung zwischen beiden Erkrankungen. Dies schließt insbesondere auch die Wahrnehmung einer steten Zunahme an Fällen mit Typ 1 Diabetes ein.
 
Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Lebensqualität haben kann. Insbesondere Menschen mit einem Typ 1 Diabetes profitieren von technischen Lebenshilfen, die in den letzten Jahren wiederholt verbessert werden konnten. Standard in der Therapie des Typ 1 Diabetes ist bei vielen Betroffenen die Insulinpumpentherapie, da auf diese Weise der natürliche Insulinbedarf am effektivsten nachgeahmt werden kann.
Für Menschen mit Typ 2 Diabetes ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sie ein hohes Risiko haben, schon frühzeitig schwerwiegende Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Durchblutungsstörungen der Beine zu entwickeln.
 
Der Zusammenhang zwischen frühzeitiger Sterblichkeit und Blutzucker-Erhöhung, Fettleibigkeit, ungesunder Ernährung und fehlender körperlicher Aktivität ist eindeutig.
 
Der Blutzuckerwert ist bei Menschen mit Diabetes ein unentbehrliches Lenkrad im Alltag. Für Betroffene mit einer Insulintherapie stellt der aktuelle Wert die Basis für eine selbstständige Therapiesteuerung dar. Darüber hinaus kann jeder Mensch mit Diabetes durch die Höhe des Blutzuckerwertes erfahren, welche Verhaltensweisen und Einflüsse des Lebensstils positiv oder negativ auf die Erkrankung wirken. Er hat die Chance, mit Hilfe der Information Blutzucker eigene Erfahrungen zu sammeln und vorbeugend zu handeln.
 
Um diese aktuellen Erkenntnisse bestmöglich umzusetzen, braucht die Versorgung von Menschen mit Diabetes in Deutschland erfahrene und qualifizierte Diabetologen. So sagte der Wormser Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe, Dr. Gregor Hess:
„Behandlungserfolge hängen stark von einer Berücksichtigung individueller Besonderheiten der betroffenen Menschen mit Diabetes ab. Therapiekonzepte und Ziele müssen zum Patienten passen, damit sie erfolgreich sind. Diabetesschwerpunktpraxen haben die besondere Aufgabe den Menschen in seiner persönlichen Situation so zu betreuen, damit sein Diabetes optimal behandelt werden kann. Eine Leitlinie für alle gibt es nicht.“
vgl. Nibelungenkurier zum Weltdiabetestag 2012



Wormser Zeitung 10.11.2011
Nibelungenkurier 2011

 

Weltdiabetestag 14.November 2010 - Wormser Dom in Blau
Die zentrale Veranstaltung war in Berlin und wurde durch DiabetesDE organisiert.

Wir haben am Weltdiabetestag 14.11. im Rahmen der UN-Resolution und auf Initiative des IDF -( International Diabetes Federation) und in Absprache mit DiabetesDE und als winDiab-Projekt den Wormser Dom blau erstrahlen lassen !!
2010 lautet das Thema: ”Let's take control of diabetes. Now” /
„Übernehmen Sie die Kontrolle über den Diabetes. Jetzt”.
Hierzu gab es in Zusammenarbeit mit dem Nibelungenkurier einige Aktionen vor dem Wormser Dom.  
Vor dem Südportal gab es neben Apfeltee der Domjugend auch jede Menge Wissenswertes über den Diabetes zu erfahren. Repräsentanten renommierter Pharmaunternehmen standen gerne für Fragen zur Verfügung, verteilten Äpfel oder Informationsmaterial und informierten über neue Erkenntnisse aus dem Bereich der Forschung und Wissenschaft."
Links:
Nibelungenkurier 06.11.2010 / 06.11.201010.11.201013.11.201017.11.2010

Der Weltdiabetestag ist als Aufruf zum Handeln zu verstehen, damit weltweit  mehr Aufmerksamkeit  auf den Diabetes gelenkt wird, Regierungen gedrängt werden Nationale Leitlinien für die Behandlung des Diabetes zu implementieren und Einzelne ermutigt werden sich zu engagieren. Das Motto für den Weltdiabetestag 2009-2013 ist Schulung und Prävention. Die Kampagne ist ein Appell an alle, die für Diabetes Verantwortung tragen die Krankheit zu verstehen und zu beherrschen. Für Menschen mit Diabetes ist dies eine Botschaft, sich um ihren Diabetes mit mehr Wissen zu kümmern. Für die Regierungen und Institutionen ist es der Aufruf, effektive Strategien und eine wirksame Politik zur Prävention und Behandlung  des Diabetes zu entwickeln zum Schutze der Gesundheit der Bürger mit Diabetes oder mit einem hohen Risiko an Diabetes zu erkranken. Für die medizinischen Berufsgruppen und Behandler ist es der Aufruf ihren Wissensstand zu verbessern, so dass evidencebasierte Empfehlungen umgesetzt werden können. Die Öffentlichkeit soll erkennen welche tiefgreifende Bedeutung Diabetes hat und wissen wo, wenn möglich, Diabetes verhindert oder verzögert und insbesondere seine Komplikationen vermieden werden können.
Steffen Heumann: "Noch bis in den späten Abend hinein nutzten Fotografen die Gelegenheit, um am Weltdiabetestag den in Blau angestrahlten Dom im Bild festzuhalten. Bereits mit Einbruch der Dunkelheit wurde das Kirchenhaus auch für Passanten zum beliebten Motiv. Kurz nach 17 Uhr erfolgte der Startschuss bei geradezu frühlingshaften Temperaturen zum gut besuchten Aktionstag mit Informationsständen, Live-Musik und Tanzeinlagen. 
 
Initiator Dr. Gregor Hess sprach bereits kurz nach dem Auftakt von einem vollen Erfolg der Aktion. Viele Wormser hätten die Gelegenheit genutzt, den Dom in Augenschein zu nehmen und sich von kompetenter Seite über die Krankheit zu informieren oder unter Gleichgesinnten auszutauschen. „Unser Ziel, Aufmerksamkeit zu erzielen, wurde erreicht. Das können wir gerne wiederholen”, dankt Hess allen Akteuren, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Nicht zuletzt Dompropst Engelbert Prieß, besonders den Entsorgungsbetrieben der Stadt für die wohlwollende Unterstützung nebst der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Michael Kissel, sowie dem Lions-Club Worms. Die Herausforderung den Dom blau anzuleuchten, sei von „young dimension” hervorragend umgesetzt worden, freut sich Gregor Hess. Das Eventtechnik-Team aus Bürstadt habe nicht nur dafür Sorge getragen, dass das Kirchenhaus die Diabetesfarbe angenommen habe, sondern dem Dom durch die Inszenierung eine zusätzliche magische und mystische Note verliehen. 
 
Die Tanzschule Schmitt-Seehaus hatte das Thema Bewegung mit ihren „Jumpstyle”-Einlagen choreographisch umgesetzt. Im Anschluss setzte „Dry Light” mit ihren gefühlvollen Songs Akzente. Ruhige Töne vermittelten eine angenehme Atmosphäre. „Eine Stimmung wie bei Jazz&Joy”, meinte eine Zuhörerin wohl auch mit dem Verweis auf die Temperaturskala. Viele Wormser nutzten die Gelegenheit zu einem Spaziergang um den Dom oder dank längerer Öffnungszeiten zu einer Besichtigung. 

Links auf youtube: Wormser Dom in Blau - Weltdiabetestag 2010
Interview auf www.medizin-aspekte.de:  Aufmerksamkeit für Diabetes
 
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